„Ich habe auf deinen Anruf gewartet.

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Aber du hast mich nicht angerufen. Für dich war ich eine Episode. Für mich bist du mein Liebeskummer.

Ein Liebeskummer dauert etwa zwei Jahre. Ein Jahr ist rum. Noch ein weiteres Jahr, dann bist auch du eine Episode in meinem Leben.

Vor einigen Tagen hat mir ein Freund geschrieben. Ihn hatte ich vor etwa 10 Jahren kennengelernt. Irgendwie hatte es mit ihm auch nicht geklappt. Er hat eine andere Frau geheiratet. Er arbeitet in der Nähe. Seine Kinder sind auch schon groß geworden. Er will sich mit mir treffen. Gerne, warum auch nicht. Für eine nette Unterhaltung bin ich immer gut. Für mehr nicht. Dazu bin ich viel zu sehr eine Kumpelin als eine Geliebte. Letzten Montag hatte ich mich zum Abendessen mit einem Freund und seinem Freund getroffen. Wir haben uns gut unterhalten. Der Freund meines Freundes meinte, dass ich eine angenehme Frau bin. Er könne sich bei mir entspannen und über Dinge reden, über die er nicht einmal mit seiner Frau redet. Tja. Es ist ein Kompliment und zugleich eine Kränkung.

Gestern und Vorgestern waren Feiertage. Du hast nicht angerufen. Andere haben mich bemitleidet, weil ich immer noch Single bin. Wieder andere haben mir den Ratschlag gegeben, dass ich nicht wählerisch sein soll. Wieder andere meinten, dass ich mir eine neue Aussteuer zulegen sollte, weil meins mittlerweile out geworden ist. Und ich sage, ihr könnt mich mal alle.

Bis auf die wenigen Feiertage im Jahr, die mich traurig machen, die mich herunterziehen, bin ich glücklich. Ja, ich bin glücklich. Ich mache das Beste aus der Einsamkeit. Was soll’s. Nur, ich sollte mich beruflich neu orientieren. Aber ansonsten ist alles so okey. Was soll’s.

Noch ein Jahr. Dann bist auch du nur eine Episode in meinem Leben.“

 

 

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Du fehlst mir..

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Du gehst mir nicht aus dem Kopf. Bald jährt sich unser Treffen. Ich kann dich nicht vergessen. Jeden Tag stehe ich auf und denke erst an dich. Mehrmals am Tag sage ich deinen Namen auf. Bei jedem Smart drehe ich meinen Kopf um. Jeder Smart erinnert mich an dich. Jeder Vollmond erinnert mich an unseren ersten zwei Treffen.

Es ist wie verhext. Ich habe in diesem Jahr einige Männer kennengelernt, aber es klappt einfach nicht. Ich kann mich nicht öffnen. Wie hast du es geschafft, in mein Herz einzudringen? Andere kommen nicht mal in meine Gedanken, geschweige denn in mein Herz. Du bist der Richtige.. gewesen.. ich weiß ja nicht einmal, ob du geheiratet hast. Wie finde ich es heraus?

Es lähmt mich. Ich möchte mit dir abschließen. Bitte verlasse mein Herz. Ich wünschte, ich könnte es dir ins Gesicht sagen. Wie kann ich dich wieder sehen und es dir sagen. Ich mache mir sorgen um dich. Ich möchte, dass du glücklich wirst. Ich möchte, dass ich wieder glücklich sein kann.

Du fehlst mir..

Kleiner Wendepunkt..

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Ich stehe kurz vor meinem 37. Geburtstag. Und ich bin immer noch Single. Und ich habe nichts in Aussicht.. Und.. eigentlich bleibt alles beim Alten. Das übliche..

Diesen Monat wollte er heiraten. Er war sich nicht sicher. Aber er wird sie heiraten. Und ich gehe mal wieder leer aus. Und.. eigentlich bleibt alles beim Alten. Das übliche..

Es war schon immer so. Immer gehe ich leer aus. Bei jeder Beziehung. Kurze Zeit später gibt es eine Hochzeit, und die Braut ist eine andere. Das übliche..

Aber es gibt bald eine kleine Änderung. Nur eine winzige.. Zwar werde ich immer noch einsam sein. Aber meine Welt zieht um. Ich werde in die Stadt umziehen, wo ich arbeite. Ab dem 01.01.2017 stehe ich in einer anderen Wohnung auf. Die Wohnung ist etwas größer. Sie hat nicht die wunderschöne Aussicht, die ich hier habe. Sie hat keinen Panoramablick, aber einen Schlafzimmer, ist mitten in der Altstadt und.. das wichtigste.. sie hat eine Garage.. unmittelbar am Haus. Sie ist eine romantische Dachgeschosswohnung mit einem kleinen französischen Balkon.

Auf der Arbeit geht es auch gut voran. Ich habe nun zwei Bildschirme. Eine tolle Position. Und mein Onkel hat mich zu einer Urlaubsreise in die Türkei eingeladen.

Ich frage mich, ob mein Liebesleben sich je ändern wird. Ob es mal aufhört, dass ich immer leer ausgehe. Denn Männer lerne ich immer wieder kennen. Aber entweder sind sie immer irgendwie anderweitig gebunden oder einfach beschissen. Immer das selbe. Das übliche eben..

 

Überprüfe, ob du beziehungsfähig bist..

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Ich sitze auf meiner Couch. Das Laptop auf meinem Schoß. Auf meinem anderen Laptop läuft gerade eine Doku.. auf 3sat.. „Sleepless in New York“.. und plötzlich habe ich aufgehört zu weinen. Keine Tränen mehr. Ich atme wieder ruhig und schreibe diese Zeilen.. Meine Augen brennen. Während ich mit einem Ohr und Auge die Doku verfolge, frage ich mich, ob ich je so verletzt worden bin wie heute. Wie vor knapp zwei Stunden.. Die Doku gibt mir Trost.. ich bin nicht alleine. Ich bin dankbar für meine Situation. Es könnte viel schlimmer sein.

Du wolltest mit mir reden. Du wolltest mir deine Entscheidung verkünden. Wir hatten uns verabredet. Du wolltest gleich Nähe. Ich wollte es nicht. Du hattest noch den Ring am Finger. Ich fragte direkt und bat dich, es kurz und schmerzlos zu machen. Du hattest mir erläutert, dass du dich mit ihr ausgesprochen hast. Dass du den Weg, den du begonnen hast, weiter gehen möchtest. Mir ihr. Ich dankte dir. Nun habe ich Gewissheit. Nach zwei Monaten, weiß ich, woran ich bin. Ich habe gewartet auf die Entscheidung. Nun beginnt das andere Warten. Ich habe dir viel Erfolg gewünscht, Glück, Liebe, Harmonie usw. und du warst traurig. Ich war glücklich, weil ich Gewissheit hatte und du traurig, weil du dich von mir Trennen musstest. Man kann nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Ich sagte dir, dass ich deine Entscheidung respektiere und nun den Weg zurück gehen und einen neuen Weg suchen werde. Du wolltest nicht, dass ich den gegegangen Weg zurück gehe. Du wolltest eine Bereicherung in meinem Leben bleiben. Du sagtest, dass ich dich bereichert habe. Du sagtest, dass mein Lächeln dich glücklich mache, dass mein Blick dir sagt, dass ich mich bei dir wohl fühle und ich deine Nähe suche. Ich sagte dir, dass sich unsere Wege ab jetzt trennen werden und du wurdest wieder traurig. Dein Herzschlag, deine Aufregung, wenn du in meiner Nähe bist, wollte ich nicht mehr spüren. Dein Herz gehört nun jemand anderen. Dann hast du mir noch ein paar Ratschläge gegeben. Ich wollte sie aber nicht hören. Ich habe es dir gesagt, dass das, was du mir sagst, ich bereits weiß. Du hast mir geraten, mich an meine Grenzen zu halten. Ich habe mich immer an die Grenzen gehalten und eine gesunde Distanz zu Männern gehabt, und ich bin nicht verheiratet. Bei dir habe ich eine Ausnahme gemacht.. Nur bei dir. Ich wollte sehen, ob ich damit mehr Erfolg habe. Stattdessen durfte ich mir anhören, dass ich die Grenzen einhalten sollte. Nur dann würde ich meinen Ziel, einen Partner zu finden, erreichen. Ich habe dich unterbrochen, weil es begann, mich zu verletzten, weil die Narben anfingen, weh zu tun.. Und dann hast du mir den Rest gegeben. Wahrscheinlich ohne es zu merken.. „Erstens, überprüfe, ob du überhaupt beziehungsfähig bist. Zweitens, werde dir bewusst, was du willst, wen du willst, dann involviere andere in deine Suche.“ Ich sollte mein Bekanntenkreis erweitern, damit ich die Chancen erhöhe. Du kennst mich zu wenig, um beurteilen zu können, wie ich lebe und denke. Ich sagte dir, dass ich all dass seit Jahren mache. Seit 6, 10, 13, 15 oder 20 Jahren. Je nach dem, welches Ereignis du als Basis nimmst. Du weißt nicht, was ich alles schon erlebt habe. Welches Leid ich schon überstanden habe. Ich habe die Autotür aufgemacht und mich in mein Auto gesetzt. Du warst erschrocken, enttäuscht, dass ich gehen wollte. Ich wollte die Tür zumachen. Du hast es zunächst verhindert. Dann hast du gemerkt, dass ich gehen wollte. „Allah’a emant ol“, deine Stimme klang gebrochen. Du warst traurig. Du hast dich dafür entschieden. Warum bist du traurig? Warum hast du mich verletzt? Ich bin davon gerast. Du kamst kaum hinterher. An der Kreuzung bin ich geradeaus gefahren, du bist rechts abgebogen. 

Ich habe mir schon einiges in meinem Leben anhören müssen. Aber „beziehungsunfähig“? Von dir? Der meine Nähe suchte? Es hat mir den Rest gegeben. Fast zwei Stunden habe ich geheult, geschrien, geweint.. Meine Augen sind rot, sie brennen. Eine Weile bekam ich keine Luft. Ich rang nach Luft. Meine Brust hebte sich, sank ab. Ich schnappte nach Luft, ohne atmen zu können. Ich hyperventilierte. Mehrmals. Es dauerte eine Weile, bis ich wieder ruhig atmen konnte. Ich fragte mich, was diesmal mein Trostpflaster sein wird. Ich bekam immer eine Trostpflaster, bevor eine Beziehung, die nie richtig begann, endete. Diesmal bekam ich es danach. „Sleepless in New York“ beruhigte mich. Half mir, klare Gedanken zu fassen.

Es erinnert mich an den Film „Harry und Sally“. Die Stelle, wo Sally bei Harry Trost findet, nach dem Sally Harry anrief und bat, dass er vorbei kommen soll, weil der Ex Sally anrief und ihr mitteilte, dass er heiraten wird.

Er hat…

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… den Schlüssel.. den Schlüssel zu meinem Herzen.

Woher? Woher hat er den Schlüssel? Habe ich es ihm gegeben? Wie hat er es überhaupt geschafft, so weit zu kommen? Bis zu meinem Herzen?

Mein Herz ist in einer Festung eingeschlossen, hinter hohen Mauern, umringt von einem Wassergraben. Ich muss zugeben, er ist sportlich, jung, motiviert, leidenschaftlich. Deshalb war der Wassergraben kein Hindernis für ihn. Auch die hohen Mauern nicht. Als er in die Festung eingedrungen war, hat er den Weg zu meinem Herzen schnell gefunden. Ich war so verblüfft darüber, das er plötzlich vor mir stand, dass ich nichts machen konnte. In der Festung sind keine Wegweiser, die den Weg zeigen. Ich lief weg, versteckte mich, verschanzte mich, schloss mich ein.. aber immer wieder holte er mich ein, öffnete die Türen, beseitigte die Hindernisse und stand vor mir.. je öfter ich weglief, desto schneller schaffte er es, mich einzuholen.. am Ende hielt er mich fest.. so fest, dass ich nicht mehr weg konnte.

„Was denkst du gerade?“ „Ich kann es nicht glauben, dass ich mit dir hier stehe. Ich kann es nicht glauben!“

Ich glaube es immer noch nicht. Wie hat er das geschafft? Egal wie sehr ich mich verschloss, er schaffte es immer wieder mit dem passenden Schlüssel oder den passenden Code die Türen zu öffnen. Am Ende drang er bis zu meinem Herzen durch. Öffnete es. Stieg ein. Und dann war er drin. In meinem Herzen. Und ich bekam ihn nicht mehr heraus. Er hatte sich eingeschlossen.

Das letzte Mal bist du wieder bis zu meinem Herzen vorgedrungen. Du hast mich festgehalten. Du wolltest mich nicht mehr loslassen. Ich habe dich daran erinnert, dass noch eine andere in deinem Herzen ist. Da ist kein Platz für Zwei. Du hast mich losgelassen. „Warum bin ich dir nicht schon vorher begegnet? Warum sind wir uns nicht schon vorher über den Weg gelaufen?“, waren deine letzten Worte. Doch vorher hast du mir versichert, dass alles was geschehen ist, in deinem Herzen gut aufgehoben sein wird. Du hast dich verabschiedet. Du hast dich umgedreht und hast die Festung verlassen.

Es wird der Tag der Entscheidung kommen. Er wird sich melden. Ich habe keinen Einfluss auf das, was geschehen ist und was geschehen wird. Ich bin hilflos, ohnmächtig und warte.. Ich gedulde mich..

Dreieck

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Ein Dreieck.. überall zu finden.. in der Mathematik, in der Natur, in der Religion, in Ideologien.. ein Symbol, eine Geometrie.. Winkel, Seiten, Ecken.. die Zahl drei.

Das ich mal ein Teil eines Dreiecks werde, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht geträumt. Doch seit zwei Monaten bin ich ein Teil einer Dreiecks.. eine Seite, eine Ecke.. ein Teil einer Dreiecksbeziehung.

Ich bin zum ersten Mal über meinen Schatten gesprungen.. habe die Grenzen überwunden.. war das erste Mal nicht brav.. und nun bin ich ein Teil eines Dreiecks.

Wie fühlt sich das an? Tja.. Wie lang soll das noch so gehen? Hoffentlich bis Freitag Abend.

Ich bin ein Freund von klaren Verhältnissen.. Ist ein Dreieck ein klares Verhältnis? Keine Ahnung.. Mathematisch gesehen sicherlich schon.. eindeutig definiert. Aber zwischenmenschlich kein Zustand.. Jedenfalls nichts für mich.. Ich bin froh, mich nicht entscheiden zu müssen.

Du hast recht..

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(16.08.2015 – 22:37:59)

.. dort, wo das eine beginnt und das andere endet.. an jenem Ort, wo ich zu dem geworden hin, was ich heute bin.

Ich war in der Stadt.. wo ich heute das Gestern gesucht habe.. Ich habe einen Freund besucht. Einen Freund, der sich nach Liebe sehnt und bereit ist, es mit mir zu teilen. Einen Freund, der es bereut, dass er sich damals zusammengerissen hat. Einen Freund, der der Meinung ist, dass er meine Ausbildung nicht vollendet hat..

Bei ihm war ich. Ich greife ihm unter die Arme.. So, wie er es damals bei mir getan hat. Es tut ihm gut.. es tut mir gut. Ich habe ihm viel zu verdanken.

Ich habe privat versagt.. er auch.. Ich habe ihm gesagt, dass ich aber nicht die Erfahrung gemacht habe, die er machen durfte. Er war traurig. Fühlte sich schuldig. Er braucht sich nicht schuldig zu fühlen. Jeder ist seines Glückes Schmied.. ich sagte ihm, dass ich hoffnungslos verliebt bin.. ich zeigte ihm sein Bild.. er hat sich das Bild angeguckt und gesagt: „Sei realistisch! Bei ihm hast du keine Chance. Du kannst nicht an ihn rankommen. Du hast die Erfahrung dafür nicht.. Guck mal! Er ist gepflegt.. Und du? Ihr passt nicht zusammen. Was willst du mit einem Streichholz?“

Es hat mich gekränkt. Es war seine ehrliche Meinung.

Er hat recht! Ich klammere mich an etwas, was nicht sein soll.. was nicht sein wird.. was nur ein Traum ist.. An Träume kann man sich nicht klammern. Sie sind wie Wolken. Sie sehen aus wie weiche Wattekissen, die dich vom freien Fall auffangen könnten, aber in Wirklichkeit lassen sie dich im Regen stehen.

Ich bereue nichts.. wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte und die Möglichkeit bekäme, etwas zu ändern, würde ich nichts ändern.. ich würde das selbe noch einmal durchleben wollen.. an jenem Ort, wo ich zu dem geworden bin, was ich heute bin.. dort, wo das eine begann und das andere endete..

Du hast mich nicht verdient…

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(03.05.2015 – 00:53:03)

… dennoch trauere ich dir nach. Ich leide.. ich denke an dich, wenn ich morgens aufstehe und ich denke an dich, wenn ich abends ins Bett gehe. Und dazwischen denke ich oft an dich.

Du hast mich nicht verdient. Du hast mich nicht wertschätzen können.. mich mit anderen Frauen verglichen.. die mir nicht mal das Wasser reichen können.. Sie sind anders. Ich bin anders. Du hast viel zu oft mit leichten Frauen zu tun gehabt. Deshalb hast du mit mir nichts anfangen können Du bist schüchtern.. ja.. ich bin eine Frau.

Du hattest gesagt, dass der Richtige irgendwo auf mich wartet.. und dass er noch kommen wird. . so nach dem Motto, ich bin nicht der Richtige für dich. Das stimmt. Du bist nicht der Richtige für mich. Du warst der Letzte auf meiner Liste.. nun gibt es keinen mehr.

Du hattest gesagt, ich soll den Mann loslassen, der meine Liebe und Zuneigung nicht erwidert. Das habe ich getan.

Du hattest gesagt, ich soll den Mann vergessen, der meine Liebe und Zuneigung nicht erwidert. Das habe ich versucht zu tun. Aber vergessen habe ich dich bis heute nicht. Zweimal habe ich dich gelöscht. Zweimal. Am Ende sogar deine Nummer. Am Ende habe ich sie wieder gespeichert.. Am Ende gibt es kein Ende..

Jeden Tag habe ich Angst davor, dass du mich verletzt, in dem du mit einer anderen zusammen kommst. Jeden Tag wünsche ich es mir, dass du mit einer anderen zusammen kommst, damit ich dich vergessen kann. Jeden Tag schaue ich auf dein Profil, ob sich etwas verändert hat. Mit der Hoffnung, dass sich nichts verändert hat.

Jeden Tag warte ich auf den Richtigen.. mit der Hoffnung, dass du Recht hattest.. mit der Hoffnung, dass ein besserer meinen Weg kreuzt.. und ich warte immer noch.. einige versuchen die Wartezeit zu verkürzen und schlagen mir den „Richtigen“ vor, aber bis heute war er nicht dabei..

Ich frage dich.. wo ist er.. der Richtige, der mich warten lässt?

Warum..

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(13.12.2014 – 19:08:09)

.. geht es in meinem Leben nicht vorwärts?

Völliger Stillstand. Auf allen Ebenen. Und ich habe keine Erklärung. Hinzu kommt noch die fehlende Liebe. Es ändert sich seit Jahren nichts. Nein. Es wird sogar noch schlimmer. Und ich fühle mich allein, überflüssig. Ich bin schon seit einem Jahr nicht mehr mit meinen alten Freunden zusammen gewesen. Mein Leben passt nicht zu ihrem Leben. Stattdessen bin ich mit Jüngeren zusammen. Irgendwann wird sich deren Leben auch ändern und nicht zu meinem Leben passen.

Wie komme ich hier nur raus? Wie? Warum ist alles so, wie es ist? Warum..

Da fehlt was..

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(15.10.2014 –  21:42:33)

Diesen Satz habe ich schon oft gehört. „Nursen, du bist eine faszinierende Frau, eine tolle Person, so menschlich.. aber da fehlt was!“

Was fehlt? Öffne deine Augen, guck mich an, pack mich an, nimm mich wahr, höre mich, riech mich, schmeck mich.. was fehlt? Ich glaube, du bist blind, taub.. Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Aber es fehlt tatsächlich etwas.. ich bin nicht mehr so frei, locker, feurig wie früher.. früher heißt, vor meiner Verlobung. Nach meiner Verlobung wurde ich kalt, distanziert und unerreichbar für Außenstehende.. verschlossen. Ich bekomme oft gesagt, dass ich eine unüberwindbare Fassade habe.. dass sich viele nicht trauen würden. Und doch mögen mich viele Leute. Ich höre oft, dass meine Freunde und deren Freunde und Familienmitglieder mich vermissen, lieben, meine Anwesenheit schätzen.. Doch ich bin nur für eine gute Freundschaft gut. Für mehr nicht.. Ich bin nicht nur therapieressistent, sondern auch beziehungsunfähig.

Was soll ich sagen.. Geh du deinen Weg.. ich gehe meinen.. auch wenn es weh tut.. „sen beni hic görmedin ki.“ Wer nicht will, der hat schon.

Es tut so weh.. als wärst du für immer gegangen.. tot.. dabei lebst du.. aber warum tut es so weh.. „ateş düştüğü yeri yakar“.. oh Allah, es tut so weh..

Allah, gib mir Geduld und Weisheit, um mit dieser Situation umzugehen. Gib mir Glück.. Gesundheit.. mach mich begehrenswert, gib mir Liebe und Zärtlichkeit.. Gib mir das Paradies im Diesseits und im Jenseits.. beschütze alle Menschen, die mich lieben und mögen.. und verlasse mich nicht.. wenn Du mich verlässt, dann bin ich endgültig verloren.